Bundesrat verschärft die Regeln für Transaktionen

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Der Bundesrat hat die Regeln für Glücksspieltransaktionen verschärft. Das Hauptziel hierbei ist die eindeutige Identifizierung der Geldflüsse, dies jedenfalls der einzige offizielle Grund. Natürlich geht es dabei auch um die Kontrolle und darum ein Feld für eine strenge Reglementierung vorzubereiten. Nur mit eindeutig zuzuordnenden Transaktionen würde sich auch die Idee durchsetzen lassen, dass Kunden maximal 1000€ pro Monat umsetzen dürfen.

Wer ist betroffen?

Dies ist eine gute Frage. In erster Linie sind es die anonymen Prepaid-Dienste wie Paysafecard oder Ukash, die den Behörden schon lange ein Dorn im Auge sind. So liegen uns Fälle vor, bei denen Arbitrage-Spieler Besuch vom LKA bekamen, weil sie hohe Summen in Paysafecards bei kleinen Verkaufsstellen gekauft haben. Der Verdacht liegt hier immer bei Geldwäsche. Genau solche Systeme möchte man unterbinden. Komplizierter wird die Definition wenn es um die sogenannten E-Wallets geht, denn hier ist beispielweise Skrill ein Bezahlsystem, das man aus dem Weg räumen möchte auf Grund von zu leichten „Fake-Konten“. Gleichzeitig würde man gerne das so beliebte PayPal zulassen, was jedoch genauso wie Skrill ein E-Wallet ist.

Es bleibt interessant zu sehen wie hier die einzelnen Definitionen aussehen werden.